Der einzige Weg

Die biblische Taufe

Die biblische Taufe

vor und nach Christus

Als "junger Christusnachfolger" musste ich schnell feststellen, dass es auch unter Christen beim Thema Taufe recht unterschiedliche Erkenntnisse und Standpunkte gibt. Gerade in Bezug auf die Kindertaufe aber auch wenn ein Mensch zum Glauben an den HErrn JEsus Christus gekommen ist und dann z.B. von der Gemeinde, der Familie oder der Gruppe angehalten wird sich mit oder in Wasser taufen zu lassen, um damit offiziell als "Vollmitglied" jener Gemeinde oder Gruppe zu gelten. Dazu wird oft noch absolut gestellt, dass die Wassertaufe ein heilsnotwendiger Gehorsamsakt sei. Was aber hat es mit der Taufe auf sich und welche Taufe ist heute für uns relevant, die wir im biblischen Zeitalter nach Christus, also in der Zeit des neuen Bundes leben? Nachfolgend soll nun genauer betrachtet werden, was uns Johannes der Täufer und der HErr JEsus Christus zum Thema Taufe in der Heiligen Schrift lehren.

Johannes der Täufer - Taufe mit Wasser

Über das Wirken von Johannes d. T. (noch unter mosaischem Gesetz, also alter Bund (Galater 4, 4)) und über die von ihm praktizierte Taufe mit Wasser, wird in den vier Evangelien gleichermaßen berichtet.

Johannes d. T. ist von GOTT als Bote und Wegbereiter beauftragt worden, das auserwählte Volk Israel zur Buße (zur Änderung der Gesinnung, Umkehr zu GOTT) zu rufen und es auf das Kommen Seines Sohnes - des Messias JEsus Christus vorzubereiten, welcher die Sünden der Welt auf sich nehmen wird.

Zu der Zeit kam Johannes der Täufer und predigte in der Wüste des jüdischen Landes und sprach: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!

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Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und das ganze jüdische Land und alle Länder an dem Jordan und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden.

Matthäus 3, 1+2 ... 5+6

Matthäus berichtet hier zunächst davon, dass sehr viele Menschen dem Ruf des Johannes d. T. gefolgt sind und sich im Jordan von ihm taufen ließen. Die Wassertaufe des Johannes d. T. war eine Taufe zur Buße, d.h. zur Umsinnung hin zu GOTT. Wer sich als Sünder bekannt hat und bereit zur Umsinnung war, wurde anschließend von Johannes d. T. in bzw. mit Wasser getauft. Dies galt als öffentliches Zeichen und symbolisierte, dass der Getaufte seine Schuld vor GOTT bereut hat und mit dem Wasser eine Trennung / Abwaschung / Reinigung von seinen Sünden erfolgt ist, diese also vergeben sind.

Als er nun viele Pharisäer und Sadduzäer sah zu seiner Taufe kommen, sprach er zu ihnen: Ihr Otterngezüchte, wer hat denn euch gewiesen, dass ihr dem künftigen Zorn entrinnen werdet? Sehet zu, tut rechtschaffene Frucht der Buße! Denket nur nicht, dass ihr bei euch wollt sagen: Wir haben Abraham zum Vater. Ich sage euch: GOTT vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt. Darum, welcher Baum nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker denn ich, dem ich nicht genugsam bin, seine Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen. Und er hat seine Wurfschaufel in der Hand: er wird seine Tenne fegen und den Weizen in seine Scheune sammeln; aber die Spreu wird er verbrennen mit ewigem Feuer.

Matthäus 3, 7-12

Hier macht Johannes d. T. deutlich, wer die Bedingungen für seine Wassertaufe nicht erfüllte und nicht bereit zur Umsinnung war, wurde von ihm abgewiesen. Gleichzeitig weist Johannes d. T. auf die kommende Änderung bzgl. seiner Taufe hin: "Der aber nach mir kommt ... ; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen." Der nach Johannes d. T. kommt, ist der HErr JEsus; Er wird dann nicht mehr mit Wasser als äußerlichen Zeichen taufen, sondern innerlich mit heiligem Geist.

Gleiches lehren uns auch die anderen Evangelien.

Johannes der Täufer war in der Wüste und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden. Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Leute von Jerusalem und bekannten ihre Sünden und ließen sich von ihm taufen im Jordan.

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und predigte und sprach: Es kommt einer nach mir, der ist stärker als ich, und ich bin nicht genug, daß ich mich bücke und die Riemen seiner Schuhe auflöse. Ich taufe euch mit Wasser; er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen.

Markus 1, 4+5 ... 7+8

Auch hier im Markus Evangelium der Hinweis von Johannes d. T. auf die zeitliche Abfolge: "Es kommt einer nach mir" also einer, der seine Wassertaufe durch eine Taufe "mit dem Heiligen Geist" ablösen wird.

Und er kam in das ganze Land um den Jordan und predigte die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden,

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Als aber das Volk voll Erwartung war und alle dachten in ihren Herzen von Johannes, ob er vielleicht der Christus wäre, antwortete Johannes und sprach zu allen: Ich taufe euch mit Wasser; es kommt aber ein Stärkerer als ich, und ich bin nicht genug, daß ich ihm die Riemen seiner Schuhe auflöse; der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

Lukas 3, 3 ... 15+16

Bei Lukas lesen wir davon, dass Johannes d. T. dem Volk klar zu verstehen gibt, dass er nicht der erwartete Messias ist. Gleichzeitig weist er auch hier deutlich auf die zukünftige Änderung bzgl. seiner Wassertaufe hin.

Und die gesandt waren, die waren von den Pharisäern. Und sie fragten ihn und sprachen zu ihm: Warum taufst du denn, so du nicht Christus bist noch Elia noch der Prophet? Johannes antwortete ihnen und sprach: Ich taufe mit Wasser; aber er ist mitten unter euch getreten, den ihr nicht kennt. Der ist's, der nach mir kommen wird, welcher vor mir gewesen ist, des ich nicht wert bin, dass ich seine Schuhriemen auflöse.

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Des andern Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist GOTTes Lamm, welches der Welt Sünde trägt! Dieser ist's, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, welcher vor mir gewesen ist; denn er war eher denn ich. Und ich kannte ihn nicht; sondern auf dass er offenbar würde in Israel, darum bin ich gekommen, zu taufen mit Wasser. Und Johannes zeugte und sprach: Ich sah, dass der Geist herabfuhr wie eine Taube vom Himmel und blieb auf ihm. Und ich kannte ihn nicht; aber der mich sandte, zu taufen mit Wasser, der sprach zu mir: Auf welchen du sehen wirst den Geist herabfahren und auf ihm bleiben, der ist's, der mit dem heiligen Geist tauft. Und ich sah es und zeugte, dass dieser ist GOTTes Sohn.

Johannes 1, 24-27 ... 29-34

Auch im Evangelium des Apostel Johannes wird eindeutig bezeugt, dass JEsus der erwartete Messias ist, den Johannes d. T. mit: "Nach mir kommt ein Mann" umschrieben hatte. Gleichzeitig wird von Johannes d. T. auch hier deutlich auf die kommende Taufe des HErrn JEsus hingewiesen: "der ist's, der mit dem heiligen Geist tauft.". Diese Taufe wird demnach nicht mehr mit Wasser durch Menschen vorgenommen, als ein äußeres Zeichen der Buße, sondern geschieht dann im Geist durch den HErrn JEsus Christus.

Nur am Rande sei hier erwähnt, dass die Aussagen: "mit dem Heiligen Geist taufen" in anderen Übersetzungen (z.B. in Menge) ohne Artikel und Großschreibung, also "mit heiligem Geist" übersetzt wurden.

JEsus Christus - Taufe im Geist

Anweisungen zur Taufe gibt uns der HErr JEsus Christus in der Heiligen Schrift dann auch selbst. Dabei ist bemerkenswert, dass Er diese erst nach seiner Auferstehung gibt, also nach dem Er sein Werk als Erlöser am Kreuz vollbracht hatte.

Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, daß sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verheißung des Vaters, welche ihr, so sprach er, gehört habt von mir; denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem heiligen Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.

Apostelgeschichte 1, 4+5

JEsus gibt den Aposteln hier genau bekannt, ab wann "mit dem heiligen Geist getauft" wird, nämlich "nicht lange nach diesen Tagen" nach dem Er ihnen dies gesagt hatte. Wie wir dann in der Schrift weiter erfahren, geschah dies am Tag der Pfingsten, als der HErr JEsus bereits gen Himmel aufgefahren war.

An jenem Tage hatten die versammelten Apostel eine große Menschenmenge um sich, als "plötzlich ein Brausen vom Himmel wie eines gewaltigen Windes" (Apostelgeschichte 2, 2), Heiliger Geist vom Himmel über sie "ausgegossen" wurde und sie mit heiligem Geist getauft wurden: "und sie wurden alle voll des heiligen Geistes" (Apostelgeschichte 2, 4).

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des heiligen Geistes.

Apostelgeschichte 2, 38

Hier ruft Petrus die Menschen nun auf: "Tut Buße (die Vorbedingung) und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden". Er macht nochmals deutlich, dass der Wille zur Umkehr, hin zu GOTT (Buße) die Vorbedingung für eine Taufe mit heiligem Geist ist.

Begrenzt auf die dann folgende Aussage: "und lasse sich ein jeglicher taufen" wird in der Christenheit dem Gedanken Vorrang gegeben, man solle sich von einem anderen Menschen mit Wasser taufen lassen, gleich wie es Johannes d. T. vor Christus getan hat. Johannes d. T. aber war von GOTT ausdrücklich dazu beauftragt, das auserwählte Volk Israel zur Buße und Umkehr zu rufen und durch seine Wassertaufe auf das Kommen von JEsus als den Messias vorzubereiten.

Wie aber meinte Petrus das: sich taufen lassen? Meinte er damit etwa, sich von ihm taufen lassen oder von einem der anderen Apostel oder einer weiteren dritten Person? Das ist nicht erkennbar. Von Johannes d. T. wissen wir: "der ist's, der mit dem heiligen Geist tauft." Gemeint ist eindeutig JEsus der Christus, kein anderer kann mit heiligem Geist taufen.

Ein Mensch welcher erkennt, dass er vor GOTT ein Sünder und damit schuldig ist, muss Buße tun (sich zu GOTT hinwenden) und taufen lassen von dem, der als Einziger mit heiligem Geist taufen und Sünden vergeben kann und das ist allein der HErr JEsus Christus. Buße, Umkehr und Glaube an den HErrn JEsus sind demnach als bewusste Handlungen notwendig, dann wird der HErr JEsus den Menschen auf Seinen Namen taufen und jener wird die Gabe von GOTTes heiligen Geist empfangen.

Denn euer und eurer Kinder ist diese Verheißung und aller, die ferne sind, soviele der Herr, unser GOTT, herzurufen wird. Auch mit vielen andern Worten bezeugte er und ermahnte und sprach: Lasset euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht! Die nun sein Wort annahmen, ließen sich taufen; und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen.

Apostelgeschichte 2, 39-41

Die Gabe des Heiligen Geistes war demnach nicht allein den Aposteln vorbehalten (wie in manchen Kreisen behauptet wird), sondern ist jedem gegeben, der durch Umsinnung an den HErrn JEsus Christus glaubt. An jenem Tage wurde eine große Menschenmenge mit heiligem Geist getauft, alle die dem Aufruf des Petrus gefolgt sind und an JEsus Christus glaubten wurden durch Seine Taufe der Gemeinde hinzugefügt (1. Korinther 12, 13).

Die Wassertaufe zur Buße durch Johannes d. T. diente in besonderer Weise dazu, die Israeliten auf das Kommen des Messias vorzubereiten und den HErrn JEsus zu offenbaren (Johannes 1, 30). Sie war Teil von GOTTes Heilsplan im biblischen Zeitalter vor Christus, wo äußerliche Handlungen und Dinge als Vorschattungen auf den Messias von GOTT verordnet waren (s. Hebräer Brief, z.B. zu Heiligtum und Opferdienst, usw.). Mit dem Kommen und Wirken von JEsus und Seinem vollendetem Erlösungswerk wurden diese Vorschattungen Realität, da mit JEsus Christus erfüllt war worauf sie hingedeutet hatten. Die äußerlichen physischen Handlungen und Dinge wurden von innerlichen geistlichen abgelöst. Was vor Christus am Leib geschah, geschieht nach Christus im Geist. Demnach bedarf es heute keiner Wassertaufe mehr als ein äußeres Ritual, welche doch nur ein Schatten war um den HErrn JEsus und Seine Taufe mit heiligem Geist anzukündigen.

Im Neuen Testament gibt es auch noch andere Stellen, die von einer Wassertaufe nach Pfingsten berichten. Dabei ist aber zu beachten: In all diesen Stellen wird nichts davon erwähnt, dass es nach Pfingsten, also nachdem die Taufe mit heiligem Geist erfolgte, von GOTT geboten wurde, eine Taufe mit Wasser zu vollziehen.

Ein oft angeführtes Beispiel für Wassertaufe nach Pfingsten ist der Bericht (Apostelgeschichte 8, 27-38) über den Kämmerer aus Äthiopien. Hier beachte man aber, dass es der Wunsch des Kämmerers war in Wasser getauft zu werden und nicht etwa, dass Philippus es angeregt oder ihm geboten hatte. Der Kämmerer glaubte da bereits an den HErrn JEsus und hatte heiligen Geist empfangen. Es gab nichts was seinem Wunsch im Wasser getauft zu werden entgegen stand. Eine Notwendigkeit dafür ist aber nicht erkennbar! Allein aufgrund seines Glaubens ist der Kämmerer von dem HErrn JEsus mit heiligem Geist getauft und damit der Gemeinde GOTTes hinzugefügt worden.

Fazit

Nach nun genauerer Betrachtung der biblichen Aussagen, wird die Notwendigkeit einer Wassertaufe nach Christus, wohl heute meist in den Text hineingelesen. Es wird gelesen "taufen", "ließen sich taufen", "taufen lassen" . . . und in den Köpfen manifestiert sich dann sofort "mit Wasser taufen", "ließen sich mit Wasser taufen", "taufen lassen mit Wasser" . . ., denn das Wort "taufen" oder "Taufe" wird automatisch mit - in Wasser taufen - in Verbindung gebracht. Es ist jedoch erkennbar, dass es der HErr JEsus Christus ist, der nach Seiner Auferstehung, am Tag der Pfingsten, mit heiligem Geist tauft.

Die Lehren zur Wassertaufe in christlichen Kreisen haben daher wohl kaum noch etwas mit den biblischen Gegebenheiten bei Johannes d. T. zu tun. Seine Wassertaufe wird einfach in "christliche Wassertaufe" um etikettiert. Anschließend werden die unterschiedlichsten Deutungen gegeben, wie und warum sich ein "echter" Christ in dieser oder jener Kirche / Konfession zu taufen lassen hat. Dafür werden dann teils Argumente aufgetischt, weshalb andere Riten und Formen "unbiblisch" oder "einfach falsch" seien. Die Wahrheit ist schlicht und einfach: Ziel dieser heutigen Wassertaufen ist, dass mit Unterwerfung unter diesen Ritus jeweils die offizielle Vollmitgliedschaft in der jeweiligen Organisation erlangt wird!

Eigentlich wird in solchen Lehren und Praktiken auch de facto der HErr JEsus Christus ausgeschlossen und eine Taufe mit heiligem Geist z.B. auf die Apostelzeit beschränkt. Manche Gruppen geben dem äußerlichen Eintauchen in Wasser sogar eine gewisse mystische Wendung (sakramentales Denken) und behaupten, durch diesen Akt des Gehorsams (dem Dogma der jeweiligen Kirche gegenüber!) würde dann etwas geistlich innerlich geschehen, da man ja auf diese Weise vor der Gemeinde seinen Glauben öffentlich bezeugt.

Verwunderlich ist, dass Christen (auch solche, die belesen sind und die Schrift kennen), die Wassertaufe des Johannes d. T. auf die Zeit nach Christus übertragen. Dies geschieht letztlich, wenn bei grundlegenden Dingen nicht unterschieden wird, etwa wie dem Wechsel von AT-Ordnungen zu NT-Ordnungen, also nachdem der HErr JEsus gekommen und das Werk der Erlösung vollbracht hat.

Die heutige Taufe - nach Christus - hat mit alttestamentlichen äußerlichen Riten nichts mehr zu tun, sondern ist die vom HErrn JEsus vollzogene Taufe mit heiligem Geist. Durch sie wird ein Mensch, welcher an den HErrn JEsus gläubig gewordene ist versiegelt und dem Leib Christi, also der Gemeinde GOTTes hinzugefügt.

Schlussanmerkung

Dieser Beitrag ist aufgrund verschiedener Auslegungen bezüglich der Wassertaufe entstanden. Mit der Liebe zum HErrn JEsus Christus im Herzen, bestand zu jener Zeit (um 2020/21) der innige Wunsch, dass eine Wassertaufe (ähnlich dem Kämmerer aus Äthiopien (s. oben)) so bald als möglich geschehe. Doch niemand wollte mich taufen. Eine Taufe musste beantragt werden und war mit einer Registrierung als zahlungspflichtiges Mitglied in einer Großkirche verbunden. Das wollte ich aber nicht. Die Frage: "Wo steht das in GOTTes Wort?" - war daher mehr als berechtigt. Anhand der Heiligen Schrift und u. g. Quellen wurde deutlich, dass eine Wassertaufe entsprechend des Johannes d. T. heute (nach Christus) nicht heilsnotwendig und auch nicht von GOTT angeordnet ist. Die biblische Wassertaufe vor Christus, zu welcher Johannes d. T. von GOTT ausdrücklich berufen war, galt dem Volk Israel, um es auf das Kommen von JEsus, als den verheißenen Messias vorzubereiten.

Die Wassertaufe geschah durch Menschenhand pysisch am Fleisch und war eine Vorschattung auf die zukünftige Taufe durch JEsus Christus im Geist, welche nach Vollendung des GOTTes Erlösungswerk durch JEsus am Kreuz und Seiner Auffahrt zum Vater an Pfingsten, allein durch den HErrn JEsus Christus mit heiligem Geist, statt mit (weltlichem) Wasser erfolgen wird.

Textquellen neben GOTTes Wort:
"Taufe – vor und nach Christus", Wolfgang Schneider
"Ist die Wassertaufe heilsnotwendig?", AF Germer

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